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Erfolgreicher bloggen- 7 Tipps für Anfänger

Ist es nicht verrückt: Da draußen sind so viele erfolgreiche Blogger*innen und es sieht alles so mühelos bei denen aus. Sie schreiben Artikel, die viele Kommentare bekommen, die geteilt werden und auf die verlinkt wird. Sie verkaufen über den Blog ihre Angebote, sammeln erfolgreich Newletter-Abonnent*innen und werden von anderen Blogger*innen weiterempfohlen. Bei dir aber sieht es anders aus? Auf deinem Blog tut sich nicht wirklich was? Dein Blog hat kaum Leser*innen? Er bringt dir keine neuen Aufträge, ist nicht die federleicht geführte Einnahmequelle, wie du es dir erträumt hast? Schnell kommt die Frage: "Was mache ich falsch?? Wie werde ich erfolgreicher mit meinem Blog?" 

 

Ich kenne das. Von mir. Und von vielen meiner Kund*innen. Wenn ich darüber nachdenke, wie aufgeregt ich bei der Veröffentlichung meines ersten Blogartikels war, muss ich schmunzeln. Denn die Nervosität war völlig grundlos. Es kam ja gar keiner auf meinen Blog. Kein Mensch hat den liebevoll recherchiert und geschriebenen Artikel gelesen.

 

Heute ist das anders. Auch bei den meisten meiner Kund*innen. Denn sie halten sich an ein paar kleine Faustregeln, die wichtig sind, wenn du mit deinem Blog erfolgreicher werden willst. Ich will dir hier meine ganz persönlichen Tipps mitgeben. Damit dein Blog dir nicht nur Spaß, sondern auch Erfolg bringt.

 

1. Mach dir klar, für wen du was und warum schreibst

Wer seinen Blog ohne Plan führt und nach Lust und Laune losschreibt, wird im großen Blogger-Meer vermutlich ungesehen auf den Wellen umhertanzen. Um aber aufzufallen und „Gehör“ zu finden, musst du dich spürbar von anderen Blogger*innen abgrenzen. Du musst dich positionieren und deine Nische finden. Warum genau? Mit einer klaren Positionierung, schlägst du mehrere Fliegen mit einer Klappe: 

 

1. Deine Zielgruppe sieht, dass sie bei dir genau richtig ist.  Sie wird sich dadurch eher deinen Blog merken und vielleicht auch deinen Newsletter abonnieren. 

 

2. Wenn du genau weißt, wohin es mit deinem Blog gehen soll, wird es dir viel leichter fallen, relevante Inhalte zu schreiben.

 

Überlege dir also genau, für wen (Zielgruppe), du was (Blog-Thema) und wozu (Nutzen für Zielgruppe) schreiben willst. Wer genau soll mit welchen Inhalten welchen Nutzen aus deinen Artikeln ziehen? 

Dabei solltest du möglich konkret werden.

 

Ein kleines Beispiel: 


Zielgruppe: Du möchtest interessante Artikel für Väter bieten. Dann frag dich: Was für Väter? Sind sie alleinerziehend? Sind sie in einer festen Partnerschaft? Sind sie  jung oder schon etwas älter? Heterosexuell oder homosexuell? … 

Thema: In deinen Blogartikeln gibst du Tipps im Umgang mit Kindern. Werde möglichst genauer: Für Kleinkinder, Schulkinder? Für die Freizeitgestaltung? Fürs Lernen? Für die Erziehung?

Nutzen: Du möchtest deiner Zielgruppe - den oben festgelegten Vätern - zu einem entspannten und liebevollen Umgang mit den Kindern im Alltag verhelfen.  

 

2. Nutze SEO für mehr Sichtbarkeit

Viele Blogger*innen schreiben tolle Artikel, von denen aber nie jemand erfahren wird. Der Grund: Sie haben sich über Suchmaschinenoptimierung (SEO) wenig oder keine Gedanken gemacht. Das ist schade. Denn viele Blogartikel gehen dadurch unter und haben nie die Chance, gelesen zu werden.

 

Ich kann dir wirklich nur empfehlen, dich zumindest mit den SEO-Basics auseinanderzusetzen. Das bedeutet unter anderem, neben der Recherche und Einbindung von Keywords auch auf bestimmte Aspekte beim Schreiben und Gestalten deines Blogartikels zu achten, die Google und deine Leser*innen honorieren werden. Und natürlich heißt das auch, die Meta-Daten deines Textes richtig zu bestimmen. Lies gern dazu meinen Artikel SEO in 10 Schritten lernen. Hier zeige ich dir die wesentlichen SEO-Grundkenntnisse, die du problemlos einhalten kannst - und auch solltest.  

 

Ich will dir nicht vormachen, dass hiermit dein erster Blogartikel gleich oben bei Google rankt. Und dass scharenweise neue Kund*innen kommen. Aber Google belohnt langfristig suchmaschinenoptimiertes Schreiben und Anlegen deiner Blogartikel. Und es kann dir helfen, dass deine Beiträge eventuell auch Jahre später noch erfolgreich sind und über Suchmaschinen gefunden werden.

3. Starte mit der richtigen Domain

Viele Blogger*innen starten mit einer kostenlosen Domain und merken nach einer Weile, dass diese nicht gut funktionieren.

  • Weil sie nicht wirklich dem Markennamen entsprechen.
  • Weil die Endungen Kund*innen gegenüber kein Vertrauen ausstrahlen.
  • Und weil sie einfach unprofessionell wirken.

Wer dann umziehen und sich eine passende sowie professionelle Domain zulegen will, muss beim Wechsel aufpassen. Ein Domain-Umzug kann einen Ranking-Verlust zur Folge haben und ist zudem mit viel Zeit verbunden. Wenn dein Blog schon groß ist, solltest du dir hier unbedingt professionellen Rat suchen. 

 

Mein Tipp: Ich empfehle allen Anfänger*innen, gleich in eine passende Domain zu investieren. Die Kosten sind überschaubar und sie ist recht schnell eingerichtet. Die Domain sollte kurz und einprägsam sein und - wenn es passt - auch dein Keyword enthalten. 

 

Ich habe neulich erst gute Erfahrungen mit Checkdomain gemacht. Eine Kundin von mir hat hier eine Domain gekauft. Checkdomain hat umgehend bei ihr angerufen und sie auf rechtliche Besonderheiten des gewählten Namens hingewiesen. Und Alternativen aufgeführt! Meine Kundin fühlte sich hier sehr gut und fair beraten.

 

Aber das ist nur eine Erfahrung. Natürlich gibt es auch viele andere Anbieter, die du nutzen kannst.

4. Mach dir Gedanken über deine Blog-Kategorien

Wer ohne Blogkategorien arbeitet, wird spätestens mit dem zehnten Artikel merken, dass der Blog übersichtlicher werden muss. Warum? Jeder Blog braucht eine Struktur. Sie hilft Leser*innen, genau das zu finden, was für sie gerade relevant ist.

 

Stell dir die Kategorien eines Blogs am besten wie das Inhaltsverzeichnis eines Kochbuchs vor. Hier suchst du auch, weil du ein bestimmtes Problem hast bzw. etwas Spezielles kochen willst. Stell dir also vor, du willst einen Nachtisch zubereiten. Wie lästig wäre es da, sich erst durch Suppen, Salate und Fingerfood durchblättern zu müssen, bis du irgendwann zu den Nachtisch-Rezepten kommst?!

 

Mach es deinen Leser*innen leicht, sich in deinem Blog zurechtzufinden. Definiere möglichst früh, welche Kategorien du bedienen willst und leg diese an. Perfekt ist es, wenn in die Kategorien gleich deine Keywords einfließen. 

 

Mein Tipp:

Verfahre genauso mit Schlagwörtern. Auch für sie solltest du eine Liste anlegen. So vermeidest du, nach ein paar Artikeln eine wilde Sammlung und zahllose Varianten von Schlagwörtern vor dir zu haben. Schlagwörter werden oft unterschätzt, tragen aber zum erfolgreichen Bloggen bei. Sie helfen dir, deine Leser*innen nutzerfreundlich durch deinen Blog zu navigieren. 

Die persönliche Note hebt dich ab von der Masse und hilft enorm, dich mit deinen Blog-Plänen voranzubringen.

5. Zeig dich deinen Leser*innen

Ich selbst habe ein paar Monate gebraucht, um zu verstehen: Mich kennt ja kaum jemand, der meine Blogposts liest! Denn die wenigsten kommen über meine Startseite oder Über Mich-Seite auf die Artikel. Entsprechend  haben sie kein Bild von mir und meinem Angebot vor Augen, wenn sie meinen Blogartikel lesen. Viele finden mich über Pinterest oder Google.

 

Zudem habe ich erkannt: Ich habe anfangs zu unpersönlich geschrieben. Die Inhalte stimmten. Aber die persönliche Note fehlte. 

 

Als mir dann in einem Gespräch mit einer Kollegin ein Licht aufging, änderte ich das. Wie?

 

1. Ich ließ persönliche Erfahrungen und Sichtweisen in meine Texte einfließen.

 

2. Ich versah jeden Blogartikel mit einem kleinen Profilbild und ein paar Worten zu mir.

 

Was das gebracht hat? Seitdem wächst die Zahl meiner Newsletter-Abonnent*innen kontinuierlich und ich erhalte viel mehr Anfragen direkt über meine Website. Sie haben mich über meine Artikel etwas kennengelernt und wollen gern mit mir zusammenarbeiten.

 

Mein Fazit: Die persönliche Note hebt dich ab von der Masse. Sie hilft enorm, dich mit deinen Blog-Plänen erfolgreich voranzubringen. 

 

Mein Tipp: Nicht privat, aber persönlich sein. Das bringt dich und deinen Blog deinen Kund*innen näher, ohne dass du Dinge im Netz verbreitest, die dort nichts zu suchen haben.

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6. Kein Blogartikel ohne Call-to-Action

Nur die wenigsten bloggen zum reinen Vergnügen. Die meisten verfolgen ein Businessziel. Und jeder Blogartikel kann zum Erreichen dieses Ziels beitragen. Und sollte auch dafür genutzt werden. Überleg dir also bei jedem Blogartikel, wie dir dieser nutzen soll: Sollen sich Leser*innen in deine E-Mail-Liste eintragen? Sollen sie sich für die Warteliste für ein Webinar eintragen? Sollen sie deinen Artikel kommentieren oder teilen? Ein Freebie runterladen? 

 

Ich empfehle dir dringend, jedem deiner Blogartikel eine Aufforderung an deine Leser*innen mitzugeben. Das ist der sogenannte Call-to-Action, den deine Leser*innen dann durch Klicken eines Buttons auslösen. 

7. Vermarkte deinen Blog-Artikel

Der Text ist fertig. Du lehnst dich zurück und freust dich auf Leser*innen und Kommentare ... Die kommen aber nicht. Es sei denn du hast eine treue Leserschaft, die bereits weiß, dass von dir regelmäßig guter Content zu erwarten ist.

 

Deine Lösung: Du musst deine Blogartikel vermarkten.

 

Denkst du jetzt: „Oh, das liegt mir eigentlich gar nicht.“? Dann sag ich dir: „Ging mir auch so.“ Ich fand es irgendwie aufdringlich, Leute über Pinterest oder Instagram auf meinen Blog zu locken. Aber dann habe ich mich gefragt: Wozu schreibe ich dann? Wozu recherchiere ich, gebe mir Mühe mit gutem Content und überlege mir Lösungen für meine Kund*innen. Anderen wollte ich doch helfen. Und nicht für mich und die Ewigkeit mein Wissen festhalten. Als ich das erkannte, ging mir die Selbstvermarktung gleich leichter von der Hand.

 

Mein Tipp: Vermarkte deinen Blogartikel nur über die Kanäle, die dir liegen. Mit denen du dich wohl fühlst. Das können sein:

 

Du wirst sehen, dass das Traffic und Leser*innen bringt. Und zudem richtig Spaß macht.

Meine 7 Tipps für deinen erfolgreichen Blog-Start

Das waren die 7 wichtigsten Tipps, die ich Anfänger*innen besonders gern für mehr Erfolg mit auf dem Weg gebe. Weil sie so einfach zu beherzigen und gleichzeitig so effektiv sind. Wenn du magst, dann hol dir doch noch meine Gratis-Checkliste für gute Webtexte. Die kannst du beim Veröffentlichen von Blogartikeln und anderen Webtexten immer zur Hand nehmen und prüfen, ob du nichts vergessen hast.  

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Hallo, ich bin Andrea Feustel. Ich bin Texterin und Expertin für Kommunikationsstrategien aus Berlin. Seit rund 15 Jahren unterstütze ich Selbstständige und kleine und mittelständische Unternehmen, die kreativ oder beratend tätig sind. Für sie schreibe ich Websites, Blogartikel, Landingpages, Salespages, Newsletter sowie Pressemitteilungen und Artikel für Mitarbeiterzeitungen. 

Ich entwickel Kommunikationsstrategien samt Wettbewerbsanalyse, Positionierung, USP und einem Konzept für authentisches und erfolgreiches Content Marketing. 

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